Spannendes Internet2.0

von: annaberger-internet

In den vergangenen Wochen habe ich die verschiedesten Web2.0 Dienste im Internet gesucht, besucht und so etwa 25-30 Kundenlogins, fein protokolliert wegen des Vergessens, angelegt und probiere alles aus. MyTube, flikr, MySpace, Twitter, Last.fm, kakophone, Blogmusik, Xing … um nur einige zu nennen. Um so erstaunlicher ist es, dass ich im Unternehmernetzwerk www.Xing.de so wenig Unternehmer/innen aus dem Erzgebirge treffe.

Warum das alles?
Es ist ungeheuer spannend. So spannend, als dass man süchtig werden könnte. So etwas habe ich nur erlebt, als wir 1997 mit dem Internet angefangen haben. Da war alles völlig neu und aufregend. Ein Wunder, die Email ging wirklich von A nach B. Das ist heute kein Aufreger mehr. Eher lästig, wegen der ungebetenen SPAM´s. Damals haben uns einige der seit damals von uns betreuten Kunden ungläubig angeschaut. Und so mancher konnte Internet kaum buchstabieren und eine Emailadresse „brauchte“ man, weil so etwas der Nachbar auf der Visitenkarte stehen hatte. Eeine tolle Zeit.

Die neuen Dienste bieten eine ungeheuere Breite an Überlegungen, was mit dem Internet wirklich anstellt werden kann. Für mich die wichtigste Erkenntnis ist, Menschen kommunizieren auf unterschiedlichsten Kanälen, in allen Sprachen und über Kontinente hinweg. Ein rießiges Potential an Konsumenten. Und ein stetig wachsendes.

Webseiten ändern sich in den Inhalten und in ihrer Wirksamkeit auf die Internetgemeinde. Neue Elemente werden integriert, Service erhöht, Ansprechmöglichkeiten ausgebaut, Schnelligkeit und Sicherheit der Seiten optimiert, Produkte auf die Suchmaschinen von Google gebaemt. In der BETA-Version und schon zum Testen im Internet sind z.B. solche Projekte wie die Shopversion von http://www.ratags.de/ oder die zum 2x in diesem Jahr überarbeitete BETA2.0 Version der RAR-Datenbank aus Breitenbrunn.
In beiden Fällen sind nicht nur erhebliche Manpower eingebracht worden sondern auch reichlich Entwicklungskosten. Langfristig betrachtet werden sich diese innerhalb von einem oder zwei Jahren refinanziert haben können.
Das Internet der Jetztzeit bedarf wieder eines gesunden Pioniergeistes und des Wagemutes mit einigen Euronen in der Hand eigene Geschäftsfelder auf den Webseiten besser strukturiert zu kommunuzieren. Die Kunden werden es danken und die bisher noch nicht Kunde waren ganz besonders. Visitenkarten-Mentalität wird den Anforderungen der nächsten Jahren nicht gerecht werden.
Und an die Unternehmer und Unternehmerinnen 50+ sei gesagt, es wächst eine Internetjugend heran, die nichts verzeiht, oberkritisch ist und sehr schnell in der Annahme neuer Inhalte und Techniken. Schnelligkeit ist also keine Hexerei sondern Motor des Neuen.
Im übrigen sind die weiter oben genannten Beispiele eine Gemeinschaftsarbeit von jungen Grafikerinnen und Entscheidern und von Datenbankern und Managern des reiferen Jahrganges.
Genial dabei sind die gegenseitigen Erfahrungen, die eingebracht werden, und die Lernprozesse in beide Richtungen bei der Projektrealisierung.
Das Web2.0 gehört somit allen Anwendern und ist nicht etwa bloß ein Modetrend der jungen Interneter.

In diesem Sinne werde ich jetzt wieder in den Weiten des Internets eintauchen und neue Anwendungen probieren um Synergien zu testen, die in die laufenden Projekte eingebracht werden können.

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