Sich gegenseitig auf Facebook zu unterstützen ist eine feine Sache, aber keine Einbahnstraße

von: ReneGoldschadt

Seit Wochen verspüren wir ein erhöhtes Aufkommen an Facebooker auf unserer Seite www.facebook.com/Weihnachten.im.Erzgebirge. Das freut uns mächtig, geht es doch straff auf Weihnachten zu und das Weihnachtsvolk aus Nah und Fern freut sich hier über jeden Satz nd jedes Bild und alle User sind gern geladen aus den Städten und Gemeinden über die Vorbereitung der schönsten Zeit im Erzgebirge zu berichten.

Da gibt es diese Zeitgenossen aus Facebook, die unsere Seite finden und unsere Freunde darauf mit Werbung beglücken wollen. Wenn das wenigstens mit Genialität und Witz und Charme geschehen würde. Aber nein, der geneigte Werbebotschaftenverteiler greift zur harten Methode und wirft allen, wie witzig, seinen Link zu seinem kommerziellen Angeboten vor die Füße. Mann/Frau denke, ich nehme einen Stapel unserer Firmenflyer, gehe auf die Wolkensteiner Straße in Annaberg und in das nächste Geschäft und lege ohne Worte meine Flyer auf die Ladentheke und beim verlassen des Geschäftes hänge ich noch fix ein Plakat in die Türe 😉

Ja was?
Genau das passiert uns derzeit jeden Tag.
Wir wollen das nicht gut finden.

Warum nimmt sich ein kommerzieller Anbieter, der Freunde auf FB gewinnen will, nicht soviel Zeit und schreibt unsere Weihnachtsseite oder auch irgend eine andere Seite frohen Mutes an und fragt nach Möglichkeiten der gegenseitigen Verlinkung? Die kann doch jeder gut vertragen, oder?

Warum bitten uns die Anbieter nicht auf Ihre Seiten, die wir zum Teil gar nicht kennen, und streben so eine Zusammenarbeit an?
Wir stehen offen für ein ungezwungenes und freies Miteinander, das hilft uns, verstört die Fans nicht und der Anbieter erzgebirgischer Traditionen kann seinen Platz in unserer Rubrik „Gefällt mir“ bekommen.

In diesem Sinne ein herzliches Glück auf, und die Kollegen, die wir einfach und gnadenlos gelöscht haben, können jetzt ihre zweite Chance nutzen, darüber würden wir uns sehr freuen.

Ines, Thomas und René

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