International tätiges Erbsenzählerunternehmen pflegt merkwürdige Kommunikation

von: annaberger-internet

Zwei Unternehmen trennen sich. Eines davon sind wir. Wir wurden getrennt. Abgetrennt. Ein normaler Geschäftvorfall. Täglich in Deutschland. Also auch im Erzgebirge, zwischen einem regionalem Internetdienstleister (wir) und einem auf seiner Homepage ausgewiesenen international tätigen Unternehmen. (Pixellinse drüber, um Identität zu verschleiern)
Bekomme ich heute ein Fax von da – der Trennungsschmerz seit dem 28.2. war kaum überstanden – mit der markanten Aufforderung einer Gebührenrückerstattung. 7 Tage wolle man mir geben, um zu zahlen. Mal abgesehen davon, dass der kommunikative Anteil per Telefon mit dem Kündigungsschreiben auf 0% sank und in diesem Bereich bis heute blieb: internationaler Spitzenwert der Kommunikation zweier erzgebirgischer Unternehmen!
Der Gag ist nicht die Art und Weise, sondern dass Leistungen eingefordert werden, die wir zur Zeit für dieses Unternehmen noch erbringen. Witzigerweise auch noch Domaingebühren für eine konnektierte Domain. Ein Blick in unsere AGB hätte genügt, so etwas auszuschliessen.
Wenn wir hier im Erzgebirge so ärmlich und kleinlich miteinander umgehen, wie soll das dann auf internationaler Bühne aussehen – oder sollen wir den Eindruck bekommen, als Dienstleistungsunternehmen ein Unternehmen zweiter Klasse zu sein?
Wären wir ein Jungstarterunternehmen, dann wäre mir das Blut gefroren oder ich hätte vor Angst gezittert – nach 10 Jahren kann ich ein weiteres mal staunen, was alles so zwischen Himmel und Erde passt.
Werte Kollegen, sollten Sie das hier lesen und sich wieder erkennen, bitte keinen roten Kopf bekommen, wir haben das nur als Aktennotiz in unseren Blog notiert. Das glaubt uns sonst in 5 Jahren keiner mehr am Lagerfeuer. Glück Auf! den Weg

Eine Antwort auf “International tätiges Erbsenzählerunternehmen pflegt merkwürdige Kommunikation”
  • Thomas Jacobi sagt:

    Eigentlich wollte ich erst nicht meinen Senf dazu geben. Aber bei einem gemütlichen Chat so kurz vor Mitternacht landeten wir (mein Chatpartner und ich) dann beim Thema WIKI (wikipedia) – die wissen ja bekanntlich (fast) alles. Aber wikipedia wird ja von einer großen Gemeinschaft „gefüttert“. Also kam ich auf die Idee, auf Grund des Satzes „…und einem auf seiner Homepage ausgewiesenen international tätigen Unternehmen…“ für bestimmte Regionen des Erzgebirges das Wort international neu zu definieren. Hier das Ergebnis:
    intern (innerhalb, abgeschlossen)
    atio (fehlt da nicht was von ratio? – also nicht ganz vollständiger Verstand)
    al (ist der vorname von bundy). Das sagt doch alles, oder…?

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