In erzgebirgischen Blogs ist nix los?

von: ReneGoldschadt

Gerade lese ich den letzten Kommentar im Thema von D.Lang bei Gaspreis geht in die Höhe. Ich spreche hier vom www.glueck-auf-blog.de. In den vergangenen Tagen flogen hier die Argumente nur so durch das Internet.

Eine hochwertige Gesprächskultur zu unterschiedlichen Themen im Erzgebirge beginnt sich zu entwickeln. Das da einige Weichen noch in die falsche Richtung zu weisen scheinen, ist eher positiv zu werten, suchen wir doch alle nach dem/den Gesprächshorizonten. Und die liegen unterschiedlich hoch. Also, sagen wir mal so, hier erfolgt gerade eine Nivellierung mit größeren Pendelausschlägen. PRIMA! Bitte weiter so, dass ist genau das was mir zeigt, Erzgebirger suchen ein Forum, ein Ventil, ein Angebot zum Reden, eine Möglichkeit miteinander zu kommunizieren.

Das die „Herren“ noch zu sehr unter sich sind verdeutlicht Ines Döhling als Herausgeberin der GA!BLOGS in einem ihrer Kommentare. Also! Kommet ihr erzgebirgischen Frauen und bringt den weiblichen Teil in die Diskussion ein. Manuela Nestler hat damit begonnen. Willkommen im Club und an Bord. Seit wir hier heiter-vorwärtsweisende Diskussionen über weibliche + männliche Webseiten pflegen, kommen hundertmillionen Fragen und Ideen auf den Tisch. Sie sollten das mal probieren 😉

Zusammenfassung:
Wer hier behauptet in erzgebirgischen Blogs ist nix los, irrt.
Wer meint, es gibt zu wenige erzgebirgische Blogs, hat recht in seiner Meinung.

Wenn Sie mitmachen bringen Sie die erzgebirgische Blogschaukel zum schwingen.

3 Antworten auf “In erzgebirgischen Blogs ist nix los?”
  • Recht so Herr Goldschadt!

    Und da gebe ich meinen Kommentar gleich mal ab. Hatte letztens auf dem Klitscherblog über die sächsische Weidegebühr für Bienen geschrieben. Einfach abartig so eine Geschichte, möchte nicht wissen was das für einen Verwaltungsaufwand gegenüber stellt.

    In deiesem Zusammenhang habe ich mal nachgelesen, was es so für Steuern schon gab: Spatzensteuer, Jungfernsteuer, Spielkartensteuer, Bartsteuer – eine war falsch – na welche?

    Und weil wir gerade dabei sind: laut einer Schätzung einer Bank war das verwaltete Kapital aller Hedgefonds weltweit im Jahr 2000 500 Mrd. $ und ist im ersten Halbjahr 2008 auf 2 Billionen $ angestiegen! Diese Summe ist dann auch noch mit ca. dem 20 fachem gehebelt worden. Also über Kredite wurden da die Kundengelder noch mehr gehebelt. Das kann ja auf Dauer nicht funktionieren. Bin gespannt wie das noch ausgeht?!

    Wünsche noch eine schöne Steuerwoche

  • Also über die „Jungfernsteuer“ muss ich dann doch grinsen 😉 Musste da was gezahlt werden, oder hat die Jungfer/Nichtjungfer Steuern bekommen? OK, eigentlich will ich es gar nicht so genau wissen, war doch bestimmt 17Hundert und Pfennge.
    Das ich aus Stahl und Holz was tolles bauen kann und sich damit der Wert eines entstandenen Gegenstandes durch das Einbringen menschlischer Arbeitskraft erhöht sollte ja hinlenglich bekannt sein. Das aber die „wundersame“ Vermehrung von Geld, indem ich mit Geld wiederum nur Geld vorbei an der Wertschöpfungskette „produziere“ Mehrwerte schaffen sollte, ist der Witz der Geschichte schlecht hin. Hat nie funktioniert, wird aber immer wieder getan. Weil es so schön geht. Rumpelstielzchen konnte das. Dabei hat der noch Stroh genonmmen. Aber hier wird ein Geldschein faktisch gefaltet und nach dem Entfalten hat er sich verdoppelt 😉
    Und dann wird das Steuer-Geld genommen. Eine kleine Summe von 500 Millarden. Das war warscheinlich das Geld, welches angeblich bei den Massen als gepredigtes Aufschwunggeld der vergangenen 3 fetten Jahre deklariert war und stützt die Banken.
    Wirklich nobel, sehr nobel diese Geste. Was sehen die verantwortlichen Geldgeber eigentlich, wenn die in der Früh und am Abend in den Spiegel sehen?
    So, genug schwätzt, als Interenet-Dienstleister sind wir angetreten für die Wertschöpfung der Unternehmen unseren Beitrag zu leisten. Per Internet sollen Produkte und Dienstleistungen optimal vermarktet werden, dafür geben Unternehmer Geld aus. Da wollen wir doch kräftig in die Tasten schlagen.
    Nette Woche noch an Alle.

  • Reichel Holm sagt:

    Mit den Geld ist das wohl so eine Sache und deren wundersame Vermehrung. Die Gierigen sind nun betroffen und schauen als wäre der Herr Bush zum dritten mal gewählt. Leider würde das nun auch nicht mehr helfen. Vieleicht hatte der Marx Karl doch Recht das sich der Kapitalismus in seiner ärgsten Form, ich meine die wie sie wohl in unseren Erzgebirge schon Jahre stattfindet selber „frisst“. Ich meine diese ganzen Lohndumbinggeschichten, des „kleinen Mannes“der für ganz wenig Lohn viel arbeitet. Alles rächt sich einmal, das Jammern der Einzelhändler kann man ja schon am Anfang der Buchholzer Strasse vernehmen doch im Blickwinkel der eigenen Brieftasche muß man vorbeigehen. Was wird einmal übrig bleiben? Meine Kinder sind alle Richtung beseren Lohnes gezogen, frustriert und entäuscht, sicher nicht von unserer Heimat! Was bleiben wird sind Händler für Inkontinenzartikel und Gehhilfen mich jedenfalls beschleicht dieses Gefühl wenn ich durch Annaberg gehe, Rentnerstadt noch sind die mit den guten Renten dabei. Doch glaube ich mit den 50/60ziger Jahrgängen ist das vorbei es sei denn es wurde nochetwas vererbt. Nun möchte ich nicht Alles destruktorieren, doch glaube ich das dieser Boom der „allesneuanrichten“Jahre lange Zeit nicht wieder eintritt. Man sehe sich einmal Gemeinden in Hessen oder Ruhrgebiet an. Auch dort war einmal das große 60/70ziger Wirtschaftswunder ausgebrochen, mir hatte eimal ein Bewoner von Hanau-Großauheim gesagt: unsere besten Jahre haben wir schon lange hinteruns“Und so sieht es auch aus.
    Ein großes Glück Auf
    Holm

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