Ein dreiviertel Jahr bloggt unsere Firma, und nun?

von: annaberger-internet

Unsere Zähler zeigen, unser Blog wird gelesen. Sie zeigen uns auch welche Seiten des Blogs gelesen werden. Das beruhigt. Wir werden beaobachtet und gelesen. Es gibt also Internetnutzer, die unsere Inhalte zur Kenntnis nehmen. Aus welchem Grund auch immer. Wir gehen davon aus, das es interessiert, was wir bloggen. Dafür hier unser ganz großes Dankeschön.Mit Sicherheit gibt es Blogs, die wesentlich mehr Inhalte posten. Wir wollen uns aber keinem Zwang aussetzen.
Nach dem intensiven Studium vieler, wirklich vieler Blogs und Web2.0 Seiten aller Branchen – egal ob Business oder Privat – komme ich zu dem Ergebnis, dass es noch zu wenig Unternehmer gibt, die Bloggen als ein Mittel der Unternehmenskultur- und kommunikation in dieser Informationsgesellschaft gegenüber ihrer Kundschaft betrachten.Ich sehe einen Zusammenhang zwischen nicht- und ungepflegten Newsbereichen auf Webseiten und Blogs. Seit 2000 arbeiten viele unserer Kunden mit datenbankgesteuerten Newsbereichen, denen im eigentlichen nur die Antwortfunktion fehlt um als Blog „anerkannt“ zu werden. Nichts ist so neu, als dass es das nicht schon gegeben hätte. Selbst die guten alten Ägytologen vor 100 und 200 Jahren haben Tagebücher geschrieben. Na gut, die Wahrnehmung des Inhaltes dauerte dann doch etwas länger – dafür sind die Inhalte heute im Internet konserviert. Stellt sich die Frage an uns und an andere Unternehmen, was man in das „Weltwissen Internet“ einbringen und dauerhaft verankern kann. Die Webseite, das Blog oder einige der neuen Web2.0 Entwicklungen können dabei helfen. Konservativ geschrieben denke ich, dass eine Webseite und ein Newsbereich mit Archiv oder eben ein Weblog, da in Datenbanken erfasst, ein sicheres Mittel der Aufbewahrung des Firmenwissens sein sollte und kann. Zu sichern im Internet als „unsterbliche“ Domäne oder halt auf Datenträgern, die immer wieder in das Internet eingebracht werden können. Mülltrennung ist auch hier angebracht – das Internet braucht Luft und geniale Ideen, um atmen zu können.
Nun muss ich gestehen, dass wir seit der Einführung des Firmenblogs im November 2006 unseren Newsbereich eingestellt haben. Blogs sind News und zwei solche Bereiche zu führen, erschien uns zu viel und unsinnig. Wem unsere Ausgabezahlen an Posts nicht reicht, sei gesagt: es sind mehr Informationen, als wir je in einem Newsbereich veröffentlicht haben. Soweit zur Steigerung unseres Engengements der Informationsvermittlung.Zur Zeit sind wir im Entwicklungskampf der Ideen, was soll und kann unser Blog so transportieren, dass es auch im Feedback Ergebnisse zeitigt. Ergebnisse in Form von Anfragen zu Dienstleistungen oder konkreten Internetprojekten.
Dabei stellt sich uns die Frage: Sind unser Blog und unsere Webseite effektiver zu gestalten, dass mehr Anfragen kommen – oder – machen wir unser Weblog so, dass mehr Anfragen kommen, indem wir die Themen ändern und einer besser ausgearbeiteten Strategie folgen?
Keine Sorge – wir wissen z.Z. nicht, wie wir die Manpower aufteilen sollen. Ohne tägliche Abstimmungen kämen wir ins Trudeln. Die anliegenden Projekte sind sehr umfangreich und alles Individualprogrammierungen. Von der „Stangenproduktion“ haben wir uns verabschiedet.
Hier liegt Potential, welches wir z.Z. nicht schöpfen können. Wir kratzen an dieser „Goldader“ und brauchen noch mehr Wissen über das Spiel des Internets heute und in den nächsten Jahren.
Ich denke mal, die Frequenz der Veröffentlichungen im Weblog kann ein Indiz sein wie auch die Vielfalt der Themen. An dieser Stelle werden wir in den nächsten Wochen den Wimpernschlag verstärken.
Zurück zum Anfang des Artikels: Wir werden das intensive Studium vieler, wirklich vieler Blogs und Web2.0-Seiten aller Branchen – egal ob Business oder Privat, fortsetzen sowie beobachten, die manchmal aufkommende Hysterie geneigter Mitblogger werten und für uns verarbeiten.
Eines ist mir / uns heute klarer denn Monaten: Verkaufe den Gedanken an ein Weblog an gute Bekannte um Oma und Tanten über Baby&Co zu Infos oder an „Unternehmer der nächsten Kommunikationsgeneration“. Extraversionsgesteuerte Typen sind, denke ich, am Vorteil.Aus eigenem Erleben erkenne ich, ein Privatblog und ein Blog einer Firma sind Extreme wie Weihwasser und was war das noch?
Das Denken des Kindes vollzieht sich in Schüben. Mein Moritz, 3 Jahre alt, schübt gerade gewaltig und meine Windungen fressen gerade alles, was wie Blog, Log oder Web2.0 aussieht. Wie gesagt, die Entwicklung verläuft in Denk-Schüben. Wir sind gerade mittendrin im Anhäufen vieler Quantitäten, um zu einer neuen Qualität zu gelangen …

2 Antworten auf “Ein dreiviertel Jahr bloggt unsere Firma, und nun?”
  • holding sagt:

    Schön, dass es anderen Firmen ähnlich geht und die Nutzung von Blogs als Meinungsaustausch mit Kunden und interessierter Öffentlichkeit intensiviert wird.
    Mit einer Betrachtung unser Blog-Erfahrungen können wir vielen Dingen zustimmen!

    S. DeCuir
    Westaflex.com

  • René Goldschadt sagt:

    Vielen Dank für den Eintrag, es ist schön zu merken das es auch anderswo etwas dauert bis sich die Weblogs in die richtige Richtung drehen. Wir wünschen gutes Gelingen.

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