Darum bloggen wir seit 2007 – und warum Sie es auch tun sollten

von: ReneGoldschadt

Immer wieder werden wir gefragt, warum wir bloggen und worin die Vorteile eines eigenen Firmenblogs liegen.
Wir haben nachgedacht und 10 Überlegungen zum Tema aufgeschrieben.

Darum bloggen wir

Jeder von uns nutzt das Internet um Informationen zu verschiedenen Themen zu bekommen. Das ist im rasanten Informationszeitalter sehr willkommen.
Ohne Informationen stehen wir in vielen Fällen recht orientierungslos da. Schnell ist ein Suchwort oder ein Suchsatz in das Suchformular, meist bei Google eingetippt.
In Sekundenschnelle haben wir mehrere Ergebnisse. Wir können uns orientieren und aus den Inhalten anderer Blogger und Publizisten auswählen.

Wie Ihnen sicher auch, ist uns die Beschaffung von Informationen sehr wichtig und wir nutzen die Angebote ganz selbstverständlich. Und ja, wir gehen davon aus, im Internet finden wir zu allen Sachthemen qualifizierte Antworten. Diese muss aber jemand verfasst und hinterlegt haben. Da wollen wir im bescheidenem Maß dabei sein, weil es uns wichtig ist, unsere Ideen und Vorstellungen mitzuteilen.

Unsere Zusammenstellung, was so ein Blog alles vermag

  • Der Blog ist News- und Tagebuch des Unternehmens zugleich.
  • Der Blog ist das Dialogangebot zu Ihrer Kundschaft hin.
  • Der Blog ist das Magazin des Unternehmens.
  • Der Blog ist die Zeitschrift und Publikationsorgan des Unternehmens.
  • Der Blog ist das Techniknachschlagewerk oder FAQ/Hilfe-Bereich.
  • Der Blog als Wissensspeicher für Sie oder Ihre Kunden.
  • Der Blog ist der tägliche, wöchentliche Tipp-Geber.
  • Der Blog sammelt Bilder und Videos.
  • Der Blog, der gar nicht als Blog wahrgenommen wird und die Webseite ist.
  • Der Blog als SEO-Instrument … – wir wollen doch alle irgendwie bei Google vorn dabei sein.

Dabei denke ich, die Palette ist noch größer, der private Bereich und die Vereine wurden hier aussen vorgelassen. Uns geht es hier und heute um den klassischen Firmenblog.

2014 Blog von annaberger-internet

 

Unsere 10 Überlegungen zum Tema

1. Überlegung: Warum Sie einen Blog schreiben sollten?
Als Firma wenden Sie viel Zeit auf um an Informationen zu kommen. Vielfach werden dafür große Mengen an Geld verwendet. Zu mindestens aber wird sehr viel Zeit bei der Suche nach sachdienlichen Informationen investiert. Mit Ihrem eignen Blog geben Sie Ihr Wissen und Ihre Informationen über Ihren Geschäftsgegenstand an Ihre Kunden und Interessenten weiter. Das sind Themen und Informationen, die nicht auf der Webseite stehen und sich durch einen hohen Neuigkeitswert präsentieren. So halten Sie Ihre Kunden informiert und auch neugierig.

2. Überlegung : Bringt Ihnen die mobile Nutzung eines Blogs etwas?
Eindeutig – JA. Täglich werden hunderttausende Smartphones weltweit angemeldet, und damit auch in Deutschland. Der Ausstattungsgrad in Deutschland liegt bei über 40%.
Sicherlich nutzen Sie auch so ein Teil?
Ihre Kunden und Interessenten nutzen auch Smartphones und sind immer stärker mobil in den Weiten des Internets unterwegs.
Die modernen Blogs von heute passen sich den mobilen Endgeräten in der Darstellung der Inhalte an, auch Tablets und TV-Geräten tuen das.
Das trägt zur Erhöhung der Reichweite zu Ihren Kunden bei.
Es kommt noch besser, Google liebt gut formatierte Blogs und honoriert gute Inhalte. Google ist in erster Linie eine textorientierte Suchmaschine.

2014 Blog des Erzgebirgskaufhaus

3. Überlegung: Ist ein Blog – ein Kundengewinnungs-Tool?
Kaufentscheidungen werden in vielen Zielgruppen zunehmend mehr im Netz getroffen. Hier suchen und finden Ihre Kunden die notwendigen Kaufimpulse auf Webseiten, in Shops oder in Blogs. Ganz wichtig sind die Empfehlungen der Freunde und Fans in den sozialen Netzwerken. Finden Ihre mobilen Zielgruppen die Kaufimpulse und Kaufempfehlungen Ihres Unternehmens auch im Internet? Es ist doch heute gerade zu sensationell einfach, zur richtigen Zeit, die richtigen Informationen über die eigenen Dienstleistungen, Artikel und Produkte im Netz zu haben. Nutzen Sie dazu die Webseite, den Newsbereich oder einen Blog und planen Sie die Aktivitäten mit einen Redaktionsplan und viel, viel Power.
Jeder Artikel, jede Beschreibung, alle News oder Fotos, jedes Video wird Sie über Ihren Blog näher an Ihre Kunden bringen. Sorgen Sie immer wieder für neue Artikel, Ihre Besucher werden es Ihnen danken.

4. Überlegung: Blog oder Webseite?
Beides natürlich.
Die Webseiten ist die Basisstation für alle Informationen über Ihr Unternehmen. Hier wird festgetackert, was Ihr Unternehmen ausmacht. Auf den ersten Blick schaut die Webseite immer gleich, wenig verändert und etwas statisch aus. Das schafft Vertrauen in Bewährtes, ist aber wenig beweglich und mobil. Die Webseite ist das erste angesteuerte Ziel, wenn Besucher über eine Suchmaschine oder Visitenkarte zu Ihnen kommen.
Der Blog des Unternehmens ist das mobile und strategische Sprachrohr, dass Herz und der Motor Ihrer Internetpräsentation.
Hier finden Ihre Kunden all das, was Sie aktuell im Unternehmen anzubieten haben, was Sie jeden Tag Ihren Kunden mitteilen wollen. Hier finden Ihre Leser Hilfe und Unterstützung. Hier können Sie miteinander kommunizieren, direkt, unmittelbar, also sofort. Im Blog sind Sie immer tag aktuell, immer präsent und immer ansprechbar. Die Inhalte des Blogs können Ihre Leser abonnieren und zeitversetzt in Readern lesen. Ihr Blog ergänzt Ihre Webseite.

2014 Blog der annaberger-kaet

5. Überlegung: Wie Sie als Experte auf Ihrem Geschäftsgebiet wahrgenommen werden.
Sind Sie für ein kleines Experiment breit? Trauen Sie sich ….
Schreiben Sie 100 Artikel mit mindestens 300 Wörtern und mit jeweils einem speziellen Suchwort / Keyword.
Koordinieren Sie das in Ihrem Redaktionsplan.
So kommen Sie zu 100 Artikeln – 100 Chancen – 100 Möglichkeiten – 100 Kunden-Ansprachen – und viele neue mobile Kontakte.

6. Überlegung: Hilfe, was soll ich schreiben? Ich habe doch gar keine Zeit …..
Zeit ist ein kostbares Gut. Die Zeit muss überlegt gewinnbringend angelegt werden. Benutzen und nutzen Sie einen Redaktionsplan, legen Sie dort Themen und Ziele fest.
Schreiben Sie über alles was im Leben und in Ihrem Unternehmen für Sie von Bedeutung ist. Menschen lieben Informationen, Geschichten, Storys und Klatsch. Kunden lieben Informationen, Geschichten und Neues und Klatsch aus Firmen. Bieten sie Mehrwerte, Hilfen und Neues aus dem Unternehmen an.

Hier einige Themen für einen erfolgreichen Blog?

  • Inhaltlich wertvolle Informationen über Artikel, Produkte und Dienstleistungen
  • Anleitungen zur Hilfe und Erfahrungen
  • praktische Tipps und Anregungen zur Nutzung Ihrer Produkte oder Dienstleistungen
  • Informationen zum Zeitgeschehen im Unternehmen
  • Zukunftsvisionen
  • neue Entwicklungen in der Produktion oder in den Dienstleistungen
  • transparente Einblicke in Ihr Unternehmen per Video, 3D-Bildern oder Bildergalerien
  • Darstellung Ihrer soziale Kompetenz und Beziehungen in die Kommune hinein
  • Sponsoring für gesellschaftliche Belange, Vereine …
  • Kennen Ihre Interessenten Ihr Team?
  • Klatschen und sperrguschen Sie. Je mehr, desto besser 😉

2014 Der Glueck-Auf-Blog aus dem Erzgbeirge

7. Überlegung: Suchmaschinenoptimierung nicht überbewerten – aber ohne SEO geht es auch nicht
Lassen Sie sich von Ihrer Internetagentur zeigen und nachweisen, dass Sie über eine valide Seite verfügen.
Mit einer sauberen Codierung Ihrer Webseite, also einer Seite ohne Fehl und Tadel, ist schon viel vollbracht.
Stimmen Sie Massnahmen für eine gute One-Page-Optimierung ab, um jede Seite optimal ausrichten.

Bei allem was geht, denken Sie daran, Google ist eine von Menschen gesteuerte Maschine um Geld zu verdienen.
Sie können sich mehr oder weniger steuern lassen.

8. Überlegung: Was ist besser? Qualität oder Quantität?
Beides, denn die Anreicherung durch viele gute Quantitäten erzeugen neue Qualitäten in Ihrer inhaltlichen Aussage per Web und Blog.
Ihre Aussagen und Botschaften werden mit zunehmender Kommunikation besser und der Informationsgehalt für die Nutzer Ihrer Seiten steigt.

9. Überlegung: Wie finden Sie Ihre Zielgruppen?
Mit Ihren im Internet veröffentlichten Inhalten werden Menschen auf Sie aufmerksam. Menschen die sich angesprochen fühlen, hören Ihnen zu oder lesen Ihre Beiträge. Sie werden es anderen Menschen in den Netzwerken weiter erzählen. Damit entstehen Zielgruppen. Werden interessante Themen nachgereicht, können Zielgruppen längere Zeit bestehen und ausstrahlen. Sie werden faktisch Ihre Inhalte über die eigenen Kanäle transportieren und verbreiten.
Im Umkehrschluss bedeutet das, publizieren Sie Inhalte für die Menschen, die bei Ihnen im Hotel übernachten sollen, Ihre Dienstleistungen abfordern, Ihre Produkte kaufen sollen und die Sie zu Ihren Kunden konvertieren möchten. Der Markt, dass sind Gespräche. Sprechen Sie über Ihren Blog mit Ihren Stammkunden und mit Ihren zukünftigen Kunden.

10. Überlegung: Blogs sind dynamisch wie die sozialen Netzwerke auch.
Verwerten Sie wiederholt Ihre Inhalte über die Kanäle in den sozialen Netzwerken.
Schaffen Sie Verbindungen Ihres Blogs zu Twitter, Facebook, Google+, Pinterest, Youtube, Slideshare oder anderen interessanten Diensten. Verbreitern Sie Ihren Einzugsbereich, vergrößern Sie so Ihr Gesprächsangebot und gewinnen Sie weitere Menschen für Ihr Firmennetzwerk. Finden Sie wichtige Menschen und machen Sie diese zu Multiplikatoren für Ihre Interessen.

Fazit und Schlussbemerkungen

Alle Daten und Inhalte in Ihrem Blog gehören Ihnen und diese können Sie auf Ihren Systemen speichern.
Daten und Inhalte, die Sie in die weltweiten sozialen Netzwerke eingeben gehören in der Regel den Besitzern der Netzwerke, meist noch im Ausland. Was ist/wird mit Ihren Daten, wenn ein solcher Dienst aufgibt oder mit anderen Netzwerken fusioniert? Soziale Netzwerke sind kein ebenbürtiger Ersatz für einen Firmenblog, sie sind höchstens eine Ergänzung und Erweiterung Ihres Gesprächsangebotes.

Haben Sie schon geschaut, ob Ihr Mitwettbewerber bloggt oder in sozialen Netzwerken publiziert?
Denn Sie entscheiden heute nicht mehr, ob Sie in Netzwerken arbeiten wollen, Ihre Kunden erwarten dort einfach Informationen von Ihnen, immer und überall. Oder gehen zu einem anderen Anbieter. Sie können heute nur noch entscheiden, wann, wo und wie Sie netzwerken werden. Andere Unternehmen tun das schon.

Das Team vom annaberger-internet wünscht Ihnen dabei einen ungebrochenen Optimismus und auch viel Spaß ….

PS:
Unten in der Fußleiste des Blog finden Sie einige Links zu Blogs aus dem Erzgebirge. Diese weren von uns betreut und unterstützt.

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