Mobile Website, Responsives Design, Web App oder doch eine Native App

4 Technologien für mobile Endgeräte stehen zur Auswahl

Was braucht Ihr Unternehmen?

Kennen Sie noch jemanden, der nicht mobil in das Internet schaut?
Mindestens Ihre Kinder werden Ihnen vorführen, wie mobiles Internet funktioniert. Internetfähige Endgeräte wachsen rasant an. Die Geräte werden immer besser in der technischen und optischen Ausstattung.

Mit einem Tablet-PC werden Sie viele Webseiten ordentlich anschauen können. aber mit den Smartphone wird das schon komplizierter. Google drängt seit vergangenem Jahr und konkret seit April 2015 die Webseitenbetreiber dazu, ihre Webseiten und Shops im Internet mobil zu gestalten.

Hier soll dem steigenden Bedarf der Smartphone- und Tabletbenutzer entsprochen werden. Und ja, das Aufkommen an mobilen Seiten wächst und Seiten werden so optimiert, dass sie mit dem Daumen auf dem Smartphone bedient werden können.

Wobei statistisch der Anteil der Tabletbenutzer noch länger als die Smartphoner mobil im Internet auf einer Webseite unterwegs ist. Laut Google-Analytics verbringen Tablet-Nutzer bis zu einer Minute mehr Zeit auf einer Webseite als die Desktop- und Smartphoner.

OK – die Aufgabe haben wir erkannt!

Welche Vor- und Nachteile haben die 4 Möglichkeiten, Inhalte an die mobile Nutzer zu verteilen

Mobile Website

Mobile Webseiten können an eine bestehende Webseite „angedockt“ oder parallel zu dieser betrieben werden. Diese Webseiten werden über die Browser der mobilen Endgeräte aufgerufen. Immer mehr werden dazu sogenannte mobile Domänen benutzt. Diese können zum Beispiel so lauten: mobil.domain.de oder m.domain.de und sind damit Subdomains der eigentlichen Domäne. Wenn Sie mit Google zusammenarbeiten, dann können Sie die Sitemap dieser mobilen Domänen in den Webmaster-Tool ein pflegen.

2014 Mobile Produktschau Mediterra Cosmetics Erzgebirge

2014 Mobile Produktschau Mediterra Cosmetics Erzgebirge. Ein Warenkorb-Modul kann zugeschalten werden und fertig ist ein kompletter mobiler Shop.

2015 Mobiler Shop Erzgbeibirgische Heimkunst Andreas Müller

2015 Mobiler Shop Erzgbeibirgische Heimkunst Andreas Müller

Da es aus den letzten Jahren viele gut funktionierende Shops gibt, wird dieser Ansatz der mobilen Webseite oder mobiler Shops gern genutzt. So kann der „mobile Workflow“ angekurbelt werden. Dafür aber entsteht ein erhöhter Pflegebedarf, da die Inhalte nicht immer deckungsgleich sind.

Vorteile:

  1. Eine Mobile Website kann parallel zur Desktop-Version aufgebaut werden.
  2. Mobile Webseiten können extra bei Google angemeldet werden.
  3. Inhalte können bei Bedarf in der Desktop-Version und in der mobilen Version verschiedene Inhalte transportieren.

 Responsives Webdesign

Responsive Webseiten passen sich faktisch an alle Endgeräte, vom TV bis hin zum Smartphone an. Bei einem Relaunch oder bei einem Aufbau auf einer neuen Domäne macht das Sinn. Diese responsiven Seiten werden ebenfalls im Browser der Endgeräte aufgerufen.

2015 Responsiver Shop der Firma Friedensbruecke aus dem Erzgebirge

2015 Responsiver Shop der Firma Friedensbruecke aus dem Erzgebirge

2015 Walter Steiger Shop responsiv internationaler Verkauf

2015 Walter Steiger Shop – responsiver internationaler Verkauf

Dabei passen sie sich den Größen der Monitore automatisch an:

  1. Bilder werden entsprechend der Auflösung der Endgeräte skaliert.
  2. Bedienelemente werden vergrößert oder verkleinert, ein auf Desktop-Monitoren dreispaltiges Layout erscheint auf dem Smartphone z.B. zweispaltig im Querformat / Landscape und einspaltig, wenn das Gerät im Portraitmodus gehalten wird.
  3. Die Schriftgrößen werden an das Endgerät angepasst.
  4. Je nach Auflösung können Elemente wie Texte, Bilder, Slider oder Formulare entfernt oder anders angeordnet werden.
  5. In den verschiedenen Auflösungen können auch weitere und andere Objekte zur Ansicht gebracht werden.

Da alle Endgeräte den gleichen HTML-Code ausgeliefert bekommen, entsteht also auch kein erhöhter Pflegeaufwand. Inhalte sind unter einer eindeutigen URL verfügbar – Probleme mit den Suchmaschinen und Duplicate Content entstehen nicht.
Es macht kaum Sinn aus einer bestehenden Website ein responsives Web zu entwickeln. Die Faustregel „Mobile First“ lehrt uns, vom kleinsten Screendesign her, die anderen Auflösungen zu entwickeln.
Die Kosten für eine responsive Webseite sind in der Regel etwa 50% höher als eine herkömmliche Webseite.
Andererseits ist das noch immer kostengünstiger, als für alle Smartphone-Plattformen bis zu 3 APPs entwickeln zu wollen.

Web Application

Eine Web Application wird auch über den Browser der Endgeräte aufgerufen und ist eine Webseite.  Diese lässt sich wie eine Native App bedienen und sieht auch noch sehr ähnlich wie diese aus.
Facebook oder auch Flickr sind großartige Beispiele. Wenn Sie Facebook kennen und per App nicht angemeldet sind, werden Sie auf die Web-App zum einloggen geleitet. Wenn Sie das schon mal getan haben, werden Sie mir bestätigen, diese Web-App sieht der „richtigen“ Facebookseite zum verwechseln ähnlich.

Vorteile:

  1. Apps werden allgemein gewählt, wenn Programmfunktionen der Endgeräte eher im Vordergrund stehen als die einfache Bereitstellung von Informationen.
  2. Über eine Web-App lassen sich viele Funktionen Ihres Tablets oder Ihres Smartphone aufrufen und nutzen, z.B. Telefon oder E-Mail-Aufruf.
  3. Bei Web-Apps muss nur eine Anwendung entwickelt werden. Diese bedient alle Plattformen.
  4. Web-Apps sind nicht über die App-Stores zu beziehen. Über Weichen in den Desktop-Webseiten werden diese Web-Apps schnell erreichbar.
  5. Änderungen an den Web-Apps sind einfach zu machen. Updates sind für alle Endgeräte sofort verfügbar.

Native Application

Native Apps sind Programme, die auf mobilen Endgeräten zu installieren sind. Native Apps können auf Hardware-Funktionen des Endgeräts zugreifen. Damit können Anwendungen realisiert werden, die mit Web-Apps nicht möglich sind. Über Sinn und Zweck ist immer im Einzelfall zu entscheiden.
Die Entwicklung von Native Apps findet für jedes Betriebssystem getrennt statt. Um iPhone, Android & Win8 abdecken zu können, müssen also 3 verschiedene Apps erstellen. Damit wird das Updaten der Apps kostenintensiv und zeitaufwendig. Native Apps stehen in den App-Stores zum Download kostenlos oder zum Kauf bereit.

Schluss endlich:

  • Vier vorgeschlagene Technologien stehen für Ihre Mobilmachung des Unternehmens zur Verfügung.
  • Prüfen Sie alle Faktoren, welcher Strategie Sie folgen wollen und welche Höhe des Budget einnehmen kann.
  • Die kostengünstigste Lösung ist die Erstellung einer Mobile Website.
  • Steht ein kompletter Neubau der Unternehmens-Website ins Haus, sollten Sie das Thema „Responsives Webdesign“ in Betracht ziehen. Spätere Nachrüstungen sind schwierig.
  • Web-Apps, die über den Browser abgerufen werden, sind kostengünstiger als das Bereitstellen von Native-Apps für die verschiedenen Plattformen.
  • Native Apps unterstützen sämtliche Telefonfunktionen und sind in den App-Stores verfügbar.

Gern beraten wir Sie zu diesen Themen und die geeignete Strategie für Ihre „Mobilmachung“ Ihres Unternehmens.

Kontakt zu annaberger-internet