Rico Rühle und Uwe Hohlfeld aus Eisenhüttenstadt betreiben ab heute einen Shop im Internet.
Im Mittelpunkt steht der Verkauf von Jeansware und von Rauskaufartikeln.
Das Team um rico Rühle baut zum einem stark auf die Kundschaft der Region um Eisenhüttenstadt und Frankfurt an der Oder. Hier werden seit Jahren drei Fachgeschäften mit guten Verkaufserfolgen geführt.
Zum anderen soll mit dem Shop im Internet weiteres Kundenpotential aufgebaut werden. Dabei soll Facebook genutzt werden und als ein weiterer Motor in der Kundengewinnung dienen.
Insgessamt ein ehrgeiziges Projekt – der Jeansmarkt im Internet ist insgessamt gut besetzt – und hier gilt, wer pfiffige Verkaufsideen und Sales-Management richtig betreibt, wird sich ein Stück vom Umsatzkuchen runterschneiden können. Das Crash-Team hat sich da einiges vorgenommen und wird sich dieser Herausforderung stellen.
Wir durften die Shop-Technik, Design und Serverleistung stellen.
Wir vom annaberger-internet wünschen viele glückliche und zufriedene Kunden und immer einen Euro (oder auch mehr in der Ladenkasse.
Vor einigen Tagen schon haben wir Artikel bei einem Hersteller der erzgebirgischen Holz- und Volkskunst bestellt. Das machen auch sehr viele Endverbraucher aus Deutschland dort so. Und wie es zusammengehört, ich erhalte heute einen Anruf einer Kundin aus den älteren Bundesländern mit der Frage, wo denn die bestellten Artikel, beim gleichen Hersteller geordert, bleiben.
Ha, dachte ich, da kannste auch gleich nach der eigenen Bestellung nachfragen. Also nach 12 Tagen Bestellzeit sollte mann/frau das dürfen. Gesagt – getan. Die Antwort war eher ernüchternd.
Die nette Kollegin erklärte mir, dass jetzt soviel los sei. Und Weihnachten steht faktisch schon vor der Tür. Und der Werdegang ist so, Bestellung kommt per Email rein, Lieferschein geht in die Produktion, ist Ware da, dann ab in das Paket und Lieferschein kommt zurück, Rechnung schreiben und versenden, Kunde bezahlt, Geld auf dem Konto, Ware raus, Kunde froh. Soweit so gut.
Jetzt fehlt die Ware. Ja, dann weis ich dass nicht, und in der Produktion anrufen, da werden die verrückt und so genau weis keiner wann was fertig wird. Ich dazwischen, Und den Kunden informieren?
Wie bitte, wie soll ich das bei ein paar Hundert Fachgeschäften und den ganzen Internetkunden machen? Dazu fehlt die Zeit. Da muss der Kunde halt warten, wenn sein Teil fertig wird, wird geliefert und wenn voraussehbar ist, dass der Artikel nicht mehr produziert werden kann, dann bekommt er Bescheid.
Ich weis jetzt, dass meine Artikel vieleicht in 14 Tagen fertig werden, oder auch nicht. Und meine Bestellung ist eine von vielen eigentlich nicht für mich, sondern Geschenke für Kunden. Kann ich denen nun was schenken?
Was wir hier deutlich?
Der jährliche Stress in der Volkskunstbranche ist wie ein Gesetz.
Nach einem Jahr Produktion reichen die Artikel nicht oder sind nicht vorab genügend produziert worden. Oder es waren genau die Artikel in Genüge da, die heuer nicht abgefragt werden. Ein Teufelskreis.
Das Internet ist nicht die Haupteinnahmequelle und steht daher nicht auf der obersten Priorität, was sich zunehmend hemmend auswirken wird.
Eine Kommunikation per Email findet zu wenig statt und eine Kommunikation per Webseite, Blog oder Facebook existiert überhaupt nicht.
Am Dienstag waren wir bei Sven Mehner im bikestore in Raschau, um Aufnahmen für den neuen Internetauftritt http://www.yourbikestore.com zu machen.
Nächste Woche geht es los! Bis dahin haben wir noch Arbeit vor uns und werden dann natürlich wieder hier berichten.
Außerdem arbeiten die Wichtel in Annaberg und Wünschendorf emsig an der Bearbeitung der Bestellungen unserer Generationspyramide. Bis jetzt sind unsere Kunden sehr zufrieden, vor allem gibt es Lob, dass es sich nicht um billiges Sperrholz handelt, sondern um echtes Holz.
In der nächsten Woche geht auch schon der Weihnachtsmarkt in Annaberg-Buchholz an den Start und viele Helfer und Autoren sind wieder unterwegs für sie, um auf dem Weihnachtsmarkt-Blog zu berichten. Bilder, Videos und Berichte, diesmal noch besser und näher dran, wieso und warum, wird hier noch nicht verraten. Dieses Jahr möchten wir auch wieder den Besucherrekord knacken.
Ich wünsche allen Lesern ein wunderschönes und erholsames Wochenende. Bleiben sie gesund oder werden sie es schnell .
Stellen Sie sich bitte vor, Sie gehen in Ihr Lager, entnehmen einen Artikel. Mit diesem Artikel gehen Sie auf den Marktplatz Ihres Ortes und verstecken diesen Artikel hinter einem, sagen wir mal, Laternenpfahl und schreiben auch noch nicht mal dazu, wer Sie sind. Kein Logo, einfach fast nix.
Nun könnte das ein Geck sein und gehört in die Kategorie, wie verkaufe ich bestimmt nichts. Aber nein, so passiert im Erzgebirgskaufhaus. Ja, auch da geht so etwas. Ganz und gar elektronich über das Internet. Wer es “klug” anstellt kann auch im Internet nicht gefunden werden.
Also, man eröffne einen, bis 10 Artikel kostenlosen, Schnuppershop. Dort hinterlegen Sie genau einen Artikel mit einem Bild und einer kleinen Beschreibung, lassen die Firmenwerbung per Logo weg und warten gespannt auf zahlreiche Käuferscharen.
Unsere Statistik für diesen Shop ergab recht niedrige Nutzerzahlen die gegen Null tendierten. Eher nicht verwunderlich.
Warum ich heute darüber schreibe?
Sätze wie, ich kündige diesen Shop im EKH, weil er mir nichts gebracht hat, passen nicht in das Jahr 2008. Webshops, auch Mietshops als zweite oder dritte Filiale im Internet gehören bewirtschaftet.
Das Internet ist hochgradig dynamisch. Hier passiert das wenigste von allein. Wer sich im Internet nicht selbst veranstaltet, der findet immer weniger im Web statt.
Sie können Ihren eigenen Shopo im Netz zum Informationsknotenpunkt ausbauen und Netzwerke knüpfen. Damit gewinnen Sie mit Sicherheit Kunden. Sie können aber auch langjährige Netzwerkknoten wie das Erzgebirgskaufhaus nutzen und Ihre Informationen dort einbringen. Reichweiten nutzen, Artikel einem Kundestamm anbieten der Sie noch nicht kennt.
Und nicht zuletzt sei angemerkt, dass Erzgebirgskaufhaus pflegt gemeinsam mit dem Erzgebirge-life Portal ein Blog. Das www.glueck-auf-blog.de. Hunderte Artikel der letzten zwei Jahre sorgen für Mundpropaganda über das Erzgebirge und eben auch über Artikel, deren Hersteller und Innovationen im Erzgebirgskaufhaus. Ein großes Plus bei der Vermarktung im Googlezeitalter.
Wir haben heute früh den Zugang des Kunden und seine Daten aus dem Erzgebirgskaufhaus, auf seinen Wunsch hin, gelöscht. Wir wünschen ihm gute Erfolge im Internet.
Was wird geboten?
Es findet die CADEAUX statt. Wir besuchen unsere Kunden aus der Erzgebirgischen Holz- und Volkskunst. Viele von diesen Firmen verkaufn seit über 10 Jahren ihre Artikel im Erzgebirgskaufhaus. Aus dieser langen Zusammenarbeit resultieren zahlreiche Kontakte und viele in der Praxis verwirklichten Ideen. Jetzt so “kurz” vor der neuen Weihnachtssaison 2008 gilt es den Überblick zu wahren und zu wissen was ‘in’ ist. Ausserdem freuen wir uns auf nette Gespräche an den Messeständen.
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